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<title>Im Wintergarten</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Im Wintergarten</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><table class="float-right infobox" style="border:2px solid #999999; float:right; margin:6px 0px 6px 15px; width:306px; text-align:center;" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody><tr>
<td><span class="mw-image-border" typeof="mw:File"></span>
</td></tr>
<tr>
<th style="font-style:italic;">Im Wintergarten
</th></tr>
<tr>
<td><span style="font-weight:bold;"><a href="%C3%89douard_Manet" title="Édouard Manet">Édouard Manet</a></span>, 1877
</td></tr>
<tr>
<td>Öl auf Leinwand
</td></tr>
<tr>
<td>115 × 150 cm
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Alte_Nationalgalerie" title="Alte Nationalgalerie">Alte Nationalgalerie</a>, Berlin
</td></tr>
<tr>
<td>
</td></tr></tbody></table><div style="display:none;">Vorlage:Infobox Gemälde/Wartung/Museum</div>
<p><b>Im Wintergarten</b> (französisch: <i>Dans la Serre</i>) ist ein Bild des Malers <a href="%C3%89douard_Manet" title="Édouard Manet">Édouard Manet</a>. Es entstand 1877 im <a href="Wintergarten" title="Wintergarten">Wintergarten</a> des Malers <a href="Jan_Rosen" title="Jan Rosen">Jan Rosen</a> in der Rue d’Amsterdam in <a href="Paris" title="Paris">Paris</a> und zeigt das Ehepaar Guillemet.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Beschreibung">Beschreibung</h2></div>
<p>Sieht man vom dschungelgrünen Hintergrund des Bildes einmal ab, ist es durch eine Bank in zwei Ebenen unterteilt. Links auf dieser Bank sitzt Madame Guillemet. Sie trägt ein blaugraues Kleid mit schwarzem Gürtel um die Taille, schwarzer Schlaufe am Kragen und einem guten Dutzend schwarzer Knöpfe, die das Kleid vor Brust und Bauch verschlossen halten. An Hals und Ärmeln lugt die Spitze einer zartgelben Bluse hervor, die mit dem etwas dunkleren Apricot des Huts und dem gesprenkelten Gelb eines Schirmes harmoniert, der auf Madame Guillmets Schoß liegt und den sie mit der rechten Hand umfasst. Ihr linker Arm liegt angewinkelt auf der Lehne. Die linke Hand ist nackt. Man sieht einen Ring. Die rechte scheint in einem gelben Handschuh zu stecken. Hinter der Bank, rechts im Bild, steht Monsieur Guillemet. Er trägt hellbraune Hosen, einen schwarzen Gehrock, ein weißes Hemd und einen Bart, der auch <a href="Dostojewski" class="mw-redirect" title="Dostojewski">Dostojewski</a> gut gestanden hätte. Er beugt sich vornüber, kreuzt leicht die Beine und stützt sich dabei mit den Unterarmen auf die Lehne. In seiner Linken hält er eine Zigarre, die nicht entzündet scheint. Sein Zeigefinger weist in Richtung seiner Frau. Während ihr Blick ausdruckslos nach irgendwohin geht, schaut er nachdenklich über seine Frau hinweg auf den Boden. Ergänzt wird das Bild durch Blumentöpfe – einer ist blau, die anderen <a href="Terrakotta" title="Terrakotta">terrakotta</a> – sowie durch rosa und blaue Blüten in Kopfhöhe von Madame Guillemet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gegensätze"><span id="Gegens.C3.A4tze"></span>Gegensätze</h2></div>
<p><i>Im Wintergarten</i> und das 1879 entstandene Gemälde <i><a href="Beim_P%C3%A8re_Lathuille%2C_im_Freien" title="Beim Père Lathuille, im Freien">Beim Père Lathuille, im Freien</a></i> scheinen sich thematisch aufeinander zu beziehen<sup id="cite_ref-:0_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Jedes Bild zeigt das Stadium einer Paarbeziehung. Im Wintergarten, als kündige der Name auch den Grad der Leidenschaften an, wird die Distanz des Paares durch die Gestaltung des Bildes angezeigt. Ihre Blicke treffen sich nicht, ihre Mienen zeigen kaum Bewegung, ihre Körper sind durch die Gitterstangen der Bank voneinander getrennt. Monsieur Guillemet ist nach vorne gebeugt. Mit dem Kopf ist er seiner Frau näher als mit dem Leib, der hinter Stangen und verschränkten Armen verschwindet. Die Farben sind dunkel, zurückhaltend und kühl.
</p><p>Bis auf die Tatsache, dass auch dort ein Paar beieinander ist, ist bei Père Lathuille alles völlig anders. Das Paar ist intensiv aufeinander bezogen. Es hat die Welt um sich herum vergessen und blickt sich mit einer Sehnsucht in die Augen, die wohl kaum noch daran gehindert werden kann, die restliche Distanz in einem Taumel der Lust zu durchbrechen. Dementsprechend sind auch die Farben gewählt. Während die Erotik des Paares im Wintergarten im Schatten ruht und ihren <a href="Zenit_(Richtungsangabe)" class="mw-redirect" title="Zenit (Richtungsangabe)">Zenit</a> durchschritten hat, durchflutet den Garten des Gasthauses Lathuille die volle Palette der Sonne des Südens. Ihre Wärme öffnet <a href="Eros_(Mythologie)" title="Eros (Mythologie)">Eros</a> Tür und Tor.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Modelle">Modelle</h2></div>
<p>Das Ehepaar Guillemet, das wie so viele von Manets Modellen zu seinem Freundeskreis gehörte, führte ein Modehaus in der Rue Fauburg Saint-Honoré. Bis das Bild fertig war, vergingen Monate. <i>Sprechen, lachen Sie, bewegen Sie sich! Sie werden nur dann echt, wenn sie lebendig sind.</i> So sprach Manet zu dem Paar<sup id="cite_ref-:1_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-:1-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Es scheint aber so, als hätten die Ermunterungen des Malers nur wenig gefruchtet. Als Verehrer beim Père Lathuille saß M. Gauthier-Lathuille, der Sohn des Gasthausbesitzers, Modell, der durch einen schieren Zufall zu seiner Rolle kam<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Beurlaubt von seinem <a href="Dragoner" title="Dragoner">Dragonerregiment</a>, wurde er prompt von Manet rekrutiert und himmelte zunächst <a href="Ellen_Andr%C3%A9e" title="Ellen Andrée">Ellen Andrée</a> an, die jung und entzückend angezogen war und schon 1876 für <a href="Edgar_Degas" title="Edgar Degas">Degas’</a> <a href="Absinth#Veränderte_Trinkgewohnheiten_und_der_Erfolg_des_Absinths" title="Absinth">Absinth</a> sowie 1878 (vermutlich) für Manets <a href="Die_Pflaume_(Manet)" title="Die Pflaume (Manet)">Pflaume</a> posierte. Zur dritten Sitzung erschien die Andrée jedoch nicht, sodass ab da Judith French, eine Verwandte <a href="Jacques_Offenbach" title="Jacques Offenbach">Jacques Offenbachs</a> ihren Platz einnahm.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Interpretationen">Interpretationen</h2></div>
<p>Während über die Identität der Modelle Einigkeit besteht, ist es bei dem, was die Bilder an Beziehungsrealität beschreiben, weit weniger der Fall. Der eine sieht im <i>Wintergarten</i> eine nachdenkliche Eheszene, bei der die Partner nicht miteinander sprechen und, abgesondert durch die Bank, distanziert und abwesend wirken<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Für den anderen<sup id="cite_ref-:1_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-:1-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> hat Manet in vollendeter Weise die Unterhaltung der beiden gegenwärtig gemacht und zum Beleg seines Eindrucks zitiert er <a href="Th%C3%A9odore_de_Banville" title="Théodore de Banville">Théodore de Banville</a>, der 1879 im National davon schwärmte, dass man beim Betrachten des <i>Wintergartens</i> glaube, der Unterhaltung beizuwohnen. Und die dritte<sup id="cite_ref-:2_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-:2-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sieht im Bezug der Personen ein Wechselspiel aus Zuwendung, Distanzierung, Öffnung, Verhaltenheit und Vereinsamung. Wie die Sichtweisen zum <i>Wintergarten</i> auseinandergehen, so tun sie es beim <i>Père Lathuille</i>. Für die eine<sup id="cite_ref-:2_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-:2-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> richten sich die inneren Regungen des Paares in plausibler Weise aufeinander, für den anderen ist Betrug im Spiel, da ein Gigolo mit selbstgefälligen Ausdruck und aus Gewinninteresse unter dem spöttischen Blick des Kellners eine Dame reiferen Alters umgarnt<sup id="cite_ref-:0_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Vielleicht ist es in der Kunst aber auch so, dass jedes Bild ein Symbol mit so vielen Facetten ist, dass in der Phantasie eines jeden Betrachters eine Möglichkeit erscheint, die erst in der Koexistenz mit anderen Perspektiven die Wahrheit beschreibt. Und vielleicht ist die eigentliche Kunst des Künstlers ja, wie <a href="Martin_Heidegger" title="Martin Heidegger">Heidegger</a> meint, nicht das Werk, sondern das, was das Werk im Betrachter an Reaktion provoziert. Daher mag es durchaus sein, dass Manet bei der Arbeit an der Gestalt der Reifen Dame im Gasthaus Père Lathuille an <a href="Marie_Colombier" title="Marie Colombier">Marie Colombier</a><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dachte, die sich durch ihren Flirt mit dem jungen Schriftsteller <a href="Paul_Bonnetain" title="Paul Bonnetain">Paul Bonnetain</a> einen Platz in den Klatschspalten verschafft hatte, oder aber an <a href="M%C3%A9ry_Laurent" title="Méry Laurent">Méry Laurent</a>, die er im gleichen Jahr wie Die Bar in den Folies-Bergères <a href="M%C3%A9ry_Laurent_mit_schwarzem_Hut" title="Méry Laurent mit schwarzem Hut">mit schwarzem Hut</a> malte. Wichtig ist das für den, den Manets Kunst trifft, aber nicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption_bei_der_Kritik">Rezeption bei der Kritik</h2></div>
<p><i>Im Wintergarten</i> wurde vom <a href="Salon_de_Paris" title="Salon de Paris">Pariser Salon</a> 1879 angenommen. Die <a href="Nationalgalerie_(Berlin)" title="Nationalgalerie (Berlin)">Nationalgalerie (Berlin)</a> erwarb 1896 das Gemälde und wurde damit, noch vor Frankreich, zum ersten Museum, das ein Gemälde des allgemein als provozierend empfundenen Malers ankaufte. Zusammen mit anderen ebenfalls erstmals für ein Museum erworbenen französischen Meistern wie <a href="Paul_C%C3%A9zanne" title="Paul Cézanne">Paul Cézanne</a> prägte <i>Im Wintergarten</i> den deutschen <a href="Impressionismus" title="Impressionismus">Impressionismus</a>.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Fälschliche_Zuweisung_als_Raubkunst"><span id="F.C3.A4lschliche_Zuweisung_als_Raubkunst"></span>Fälschliche Zuweisung als Raubkunst</h2></div>
<p>Bei <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Kriegsende</a> 1945 war das seit 1896 im Eigentum der <a href="Nationalgalerie_(Berlin)" title="Nationalgalerie (Berlin)">Berliner Nationalgalerie</a> befindliche Bild mit anderen Beständen der <a href="Staatliche_Museen_zu_Berlin" title="Staatliche Museen zu Berlin">Staatlichen Museen Berlin</a> aus Berlin evakuiert und in einem Bergwerk in <a href="Merkers" title="Merkers">Merkers</a> eingelagert worden. Dort wurde es nach Kriegsende durch <a href="Monuments%2C_Fine_Arts%2C_and_Archives_Section" title="Monuments, Fine Arts, and Archives Section">Monuments Men</a> geborgen und sichergestellt. Dabei entstanden einige Photographien, die die Bergung des Bildes durch Soldaten der <a href="US-Army" class="mw-redirect" title="US-Army">US-Army</a> im Bergwerk zeigen. Diese Fotografien tragen inzwischen ikonographischen Charakter und werden häufig fälschlich<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zur Illustration von Beiträgen zum Thema <a href="Nazi-Raubkunst" class="mw-redirect" title="Nazi-Raubkunst">Raubkunst</a> verwendet, selbst bei renommierten Medien wie der <a href="Deutsche_Welle" title="Deutsche Welle">Deutschen Welle</a><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, der <a href="Washington_Post" class="mw-redirect" title="Washington Post">Washington Post</a><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der <a href="New_York_Times" class="mw-redirect" title="New York Times">New York Times</a><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und sogar in Fachpublikationen zum Thema verwendet.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Gilles Néret: <i>Manet</i>, Taschen GmbH Köln 2003, ISBN 3-8228-1947-6.</li>
<li>Ina Conzen et al.: <i>Edouard Manet und die Impressionisten</i>, Hatje Cantz Verlag 2002, ISBN 3-7757-1201-1.</li>
<li>Hajo Düchting: <i>Manet, Pariser Leben</i>, Prestel Verlag, München 1995, ISBN 3-7913-1445-9.</li>
<li>Pierre Courthion: <i>Manet</i>, DuMont Buchverlag, Köln 1990, ISBN 3-7701-2598-3.</li>
<li>Willi Hirdt: <i>Manet und Zola : zur Symbiose von Literatur und Kunst</i>. Tübingen : Francke, 2001, ISBN 3-7720-2781-4</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Dans_la_serre_by_%C3%89douard_Manet?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Im Wintergarten</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ExternalInterface&module=collection&objectId=962626&viewType=detailView"><i>Im Wintergarten</i> in der Online-Datenbank der Staatlichen Museen zu Berlin</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.googleartproject.com/museums/altesnational/in-the-conservatory"><i>Im Wintergarten</i></a> in Gigapixel-Auflösung im <a href="Google_Art_Project" class="mw-redirect" title="Google Art Project">Google Art Project</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">In der älteren Manet-Literatur ist häufig vermerkt, das Gemälde sei im Wintergarten des schwedischen Malers Otto Rosen entstanden. Diese Angaben haben ihren Ursprung in der Manet-Biografie von Adolphe Tabarant (<i>Manet et ses oeuvre</i>, S. 326). Er führt aus, dass Manet vom 1. Juli 1878 bis zum 1. April 1879 das Atelier des Malers <a href="Georg_von_Rosen_(Maler)" title="Georg von Rosen (Maler)">Georg von Rosen</a> in der Rue d’Amsterdam genutzt habe. Neuere Forschungen gehen jedoch aus, dass das Bild bereits 1877 entstanden ist und Manet hierzu das Atelier des polnischen Malers Jan Rosen in der Rue d’Amsterdam Nr. 77 genutzt hat. Sie hierzu Juliet Wilson-Bareau: <i>Édouard Manet dans se ateliers</i> in Akiya Takahashi: <i>Manet et le Paris moderne</i>, Tokio 2010, S. 309; Leah Lehmbeck: <i>L’Esprit de l’atelier: Manet’s Late Portraits of Woman</i> in MaryAnne Stevens: <i>Manet, portraying life</i>, London 2012, S. 203; Gloria Groom: <i>Foregrounding Manet’s Backgrounds</i> in Scott Allan, Emily A. Beeny, Gloria Groom: <i>Manet and Modern Beauty</i>, Los Angeles 2019, S. 78–79.</span>
</li>
<li id="cite_note-:0-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Gilles Néret: <cite style="font-style:italic">Manet</cite>. Taschen, Köln 2003, ISBN 978-3-8228-1949-4, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>86</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Im+Wintergarten&rft.au=Gilles+N%C3%A9ret&rft.btitle=Manet&rft.date=2003&rft.genre=book&rft.isbn=9783822819494&rft.pages=86&rft.place=K%C3%B6ln&rft.pub=Taschen" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-:1-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:1_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_3-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Pierre Courthion: <cite style="font-style:italic">Manet</cite>. DuMont, Köln 1990, ISBN 3-7701-2598-3, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>112</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Im+Wintergarten&rft.au=Pierre+Courthion&rft.btitle=Manet&rft.date=1990&rft.genre=book&rft.isbn=3770125983&rft.pages=112&rft.place=K%C3%B6ln&rft.pub=DuMont" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Pierre Courthion: <cite style="font-style:italic">Manet</cite>. DuMont, Köln 1990, ISBN 3-7701-2598-3, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>114</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Im+Wintergarten&rft.au=Pierre+Courthion&rft.btitle=Manet&rft.date=1990&rft.genre=book&rft.isbn=3770125983&rft.pages=114&rft.place=K%C3%B6ln&rft.pub=DuMont" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Hajo Düchting: <cite style="font-style:italic">Manet, Pariser Leben</cite>. Prestel, München 1995, ISBN 3-7913-1445-9, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>106<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Im+Wintergarten&rft.au=Hajo+D%C3%BCchting&rft.btitle=Manet%2C+Pariser+Leben&rft.date=1995&rft.genre=book&rft.isbn=3791314459&rft.pages=106f.&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=Prestel" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-:2-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:2_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:2_6-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Katharina Elvers-Svamberk: <cite style="font-style:italic">Edouard Manet und die Impressionisten</cite>. Hrsg.: Ina Conzen et al. Hatje Cantz, Berlin 2002, ISBN 3-7757-1201-1, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>186</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Im+Wintergarten&rft.au=Katharina+Elvers-Svamberk&rft.btitle=Edouard+Manet+und+die+Impressionisten&rft.date=2002&rft.genre=book&rft.isbn=3775712011&rft.pages=186&rft.place=Berlin&rft.pub=Hatje+Cantz" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Hajo Düchting: <cite style="font-style:italic">Manet, Pariser Leben</cite>. Prestel, München 1995, ISBN 3-7913-1445-9, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>110</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Im+Wintergarten&rft.au=Hajo+D%C3%BCchting&rft.btitle=Manet%2C+Pariser+Leben&rft.date=1995&rft.genre=book&rft.isbn=3791314459&rft.pages=110&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=Prestel" style="display:none"> </span></span>
</li>
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